Biomedizintechnik

Die biomedizinische Technik oder Biomedizintechnik ist eines der am schnellsten wachsenden Forschungsgebiete. Sie kombiniert die neuesten Erkenntnisse aus Medizin, Biotechnologie und Ingenieurwesen, um eine Vielzahl von Methoden, wie Stütznährböden für Zellwachstum, künstliche Gewebe und implantierbare biomedizinische Prothesen zu entwickeln.
Die Oberflächeneigenschaften und Interaktionen zwischen Material und Gewebe sind der Schlüssel zur Vorhersage der Biokompatibilität zwischen Material und Körper des Patienten. Das ist besonders wichtig bei der Entwicklung von verlässlichen Implantaten, Gewebeimitationen, Knochenersatz und mehr. TESCAN Rasterelektronenmikroskope (REM) eignen sich mit ihren hochauflösenden Eigenschaften hervorragend zur Charakterisierung von Biomaterial. TESCANs Wide Field Optics™ erlaubt die einfache und verzerrungsfreie Echtzeitnavigation auf der Probe bei geringer Vergrößerung.
  • Ist der zu untersuchende Probenbereich gefunden, kann die Elektronensäule des REM einfach auf hohe Tiefenschärfe oder hohe Auflösung und Vergrößerung für eine detaillierte Untersuchung umgestellt werden. Jede TESCAN Elektronensäule liefert hierzu mehrere, einfach auswählbare Arbeitsmodi.
  • Alle Mikroskope lassen sich mit einer großen Bandbreite an Detektoren für unterschiedliche analytische Methoden wie EDX, EBSD, CL (KL) und mehr ausrüsten. Zudem bietet TESCAN mehrere Sondermodelle mit eingebautem Raman Spektrometer für Zusammensetzungs- und Strukturanalyse des Biomaterials an.
  • Unbeschichtete, sich leicht aufladende Proben können entweder bei niedriger Beschleunigungsspannung oder mit einem "UniVac" Modell mit variablem Kammerinnendruck untersucht werden. Mit unseren FIB-REM-Systemen können Forscher direkt in Materialien schneiden, Gewebenahtstellen untersuchen oder sie dreidimensional rekonstruieren.
Biomedizintechnik
Polymer-Mikrofasern mit Silber-Nanopartikeln

Applikationssbeispiele (in Englisch)

Investigation of Cell Spreading on Bioceramic Materials
In the field of current implantology, the conventional usage of titanium alloys is being replaced by ceramic materials. Bioceramics are made by sintering of the ceramic powders (e. g. zirconia or alumina powders) and they are characterized by excellent hardness and tribological properties. Zirconia ceramics are becoming prevalent among biomaterials used in dental implantology. The aim of this study was to investigate osteoblastic spreading in contact with various oxide ceramics. The spreading of the osteoblastic cells MG63 on the zirconia and alumina surfaces was observed using a MIRA3 FEG SEM in the low vacuum mode in order to evaluate the biocompatibility of these ceramic materials.
pdf – 3,4 MB
Spreading of the osteoblasts on the zirconia ceramics
Spreading of the osteoblasts on the zirconia ceramics
Low Temperature Scanning Electron Microscopy for Life Sciences
Low temperature scanning electron microscopy (Cryo-SEM) has become an established technique for capturing and observing biological samples close to their natural state. It is a method of choice, where the traditional sample preparation (e.g. critical point drying) causes unwanted changes in the sample structure. A Cryo-SEM workflow typically involves sample fixation using either flash-freezing in a liquid nitrogen slush or high-pressure freezing. The frozen samples are then transferred under vacuum to a cryo sputter coater, where they are coated with a conductive layer of metals or carbon. Finally, the samples are inserted into a SEM chamber equipped with a cryo-stage and observed in high vacuum environment.
pdf – 4,8 MB