Peltier Heiz- und Kühltisch

Die Temperatur einer Probe kann im REM mit Hilfe des Peltier Heiz- und Kühltischs erhöht oder abgesenkt werden.
Die Temperatur des Probentischs wird durch die Schaffung eines Temperaturgradienten zwischen zwei dielektrischen Platten manipuliert, die durch einen Halbleiter getrennt sind. Zwischen den beiden Elektroden, die mit dem Halbleiter verbunden sind, wird eine Spannung induziert. Dadurch wird ein thermischer Gradient erzeugt. Dieses Phänomen wird Peltier-Effekt genannt. Der Gradient kann durch Umschalten der Richtung des Stroms umgekehrt werden. Diese Methode eignet sich bei einer Probe hervorragend für kleine Wärmeentnahme / -übertragung (Kühlen/Heizen). Der Peltier-Tisch hilft durch Steuerung der Wasserevaporation die empfindliche Struktur der Probe zu erhalten. Wird beispielsweise der Kammerdruck auf 100 Pa eingestellt, darf die Temperatur einer Probe höchstens 20° C sein, um die Wasserevaporation zu verhindern. Für die Abbildung nasser Proben bei schlechten Vakuumbedingungen kann der Peltier-Tisch mit einem Water-Vapor-Inlet-System kombiniert werden. Der Peltier-Tisch eignet sich auch für Hochvakuumbetrieb. Der Tisch kann eine Probe mit einer Geschwindigkeit von 30 K pro Minute auf bis zu -50° C abkühlen.
 
Der Peltier Kühl- und Heiztisch kann in jedem TESCAN REM oder FIB-REM-System (mit Ausnahme VEGA SB / SB EasyProbe) installiert werden.
 

Features:

  • Temperaturbereich: -50° C bis +70° C
  • Temperaturgenauigkeit: ± 0,5° C
  • Temperaturstabilität: ± 0,2° C
  • Max. Abkühlgeschwindigkeit: 30 K pro Minute
  • Temperaturregelung Kühl-/Heizprozess: Automatisch über die Software-Kontrollsteuerung
  • Kühlung des Peltier-Moduls: Geschlossener Kühlkreislauf
  • Durchmesser des Probenhalters: 12,5 mm
  • Systemintegration: Kühlsystem vollständig in die REM-Kammer integriert
  • Vakuummodi: Einsetzbar im Hoch- und Niedervakuummodus
  • Nachrüstbares System

 


 
Peltier Heiz- und Kühltisch
Peltier Heiz- und Kühltisch