LVSTD-Detektoren zur SE-Abbildung im Niedervakuum

Der LVSTD-Detektor (Low Vacuum Secondary Electron TESCAN Detektor) ist ein speziell für den Betrieb im Niedervakuum entwickelter Sekundärelektronendetektor, der besondere Vorteile bei strahlempfindlichen Proben aufweist.
Der LVSTD-Detektor stellt eine einzigartige Lösung für den Niedervakuumbereich dar, die von TESCAN entwickelt und patentiert wurde. Der Detektor basiert auf einem modifizierten Everhart-Thornley SE-Detektor und ist mit einem kristallbasierten Szintillator ausgestattet.
 

Hauptmerkmale

  • Echte SE-Abbildungen unter Niedervakuumbedingungen
  • Perfekte Abbildung feiner Strukturen in der Oberflächentopographie
  • Untersuchung nichtleitender Materialien ohne besondere Probenpräparation in guter Abbildungsqualität
  • Detaillierte Abbildung der Oberflächenstruktur von Materialien mit niedriger Ordnungszahl
  • Kompaktes Design des LVSTD-Detektors erlaubt die Adaption an jede TESCAN Kammer

Neue Versionen des LVSTD-Detektors


TESCAN hat zwei neue Versionen des LVSTD-Detektors entwickelt, die bei bis 1000 Pa eingesetzt werden können; für VEGA Mikroskope auch optional erhältlich mit erweitertem Niedervakuummodus bis 2000 Pa.

Merkmale und Vorteile:

  • IVerbessertes Pumpsystem erlaubt den Einsatz des LVSTD bis 1000 Pa im Niedervakuummodus. Separate Detektorkammer des LVSTD wird durch eine Turbomolekularpumpe differenziell abgepumpt.
  • Verbesserte Signaldetektion bei allen drei Versionen des LVSTD-Detektors.
  • Die Kombination aus LVSTD bis 1000 Pa und Wasserdampfoption erlaubt die Beobachtung hydratisierter Proben bei Temperaturen >0°C in ihrem natürlichen Zustand.

 
LVSTD-Detektoren zur SE-Abbildung im Niedervakuum
Low Vacuum Secondary Electron TESCAN Detektor

Versionen des TESCAN LVSTD-Detektors

LVSTD Version Bedingung Vakuum Mikroskop
LVSTD bis 500 Pa N2 bis 500 Pa REM mit Niedervakuummodus bis 500 Pa
LVSTD bis zu 1000 Pa (N2) N2 bis 1000 Pa REM mit erweitertem Niedervakuummodus bis 2000 Pa
LVSTD bis 1000 Pa (Wasserdampf) Wasserdampf oder N2 bis 1000 Pa REM mit erweitertem Niedervakuummodus bis 2000 Pa und Wasserdampfoption

 

Applikationssbeispiele (in Englisch)

Investigation of Cell Spreading on Bioceramic Materials
In the field of current implantology, the conventional usage of titanium alloys is being replaced by ceramic materials. Bioceramics are made by sintering of the ceramic powders (e. g. zirconia or alumina powders) and they are characterized by excellent hardness and tribological properties. Zirconia ceramics are becoming prevalent among biomaterials used in dental implantology. The aim of this study was to investigate osteoblastic spreading in contact with various oxide ceramics. The spreading of the osteoblastic cells MG63 on the zirconia and alumina surfaces was observed using a MIRA3 FEG SEM in the low vacuum mode in order to evaluate the biocompatibility of these ceramic materials.
pdf – 3,4 MB